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H. G. Richter, K. Gembruch, G. Koch

Entandrophragma cylindricum (Sprague) Sprague (Sapeli)

Nomenklatur. Familie: MELIACEAE. Synonym(e): E. tomentosum, E. lebrunii. Weitere Handelsnamen: sapele, sapele mahagany (GB, NG); sapeli Mahonie (NL); aboudikro (CI, FR, DE); bibitu, lotouhé, abitigbro, boubousson, pan (CI); penkwa (GH); agiekpogo, ubilesan, ukwekan (NG); assié (CM); lifaki (UG); lifaki, libuyu, bobwe, m'boyo (CF); lifuti or livuite (AO). Kurzzeichen nach DIN EN 13556: ENCY. Interner Code: SAP.

CITES(EU) Schutzstatus. Nicht geschützt.

Geographische Verbreitung. Tropisches Afrika. Tropische Regionen West-, Zentral- und Ostafrikas (Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria, Kamerun, RCA, Zaïre, Angola, Kongo, Uganda).

Zuwachszonen, Farbe, Faserverlauf, etc. Zuwachszonengrenzen deutlich erkennbar, oder undeutlich bzw. nicht erkennbar (durch schmale marginale Parenchymbänder markiert, die sich aber nicht immer deutlich abheben). Kernholz braun, rot; ohne Farbstreifen. Splintholz farblich deutlich vom Kernholz abgesetzt (von mittlerer Breite). Splint hellgrau bis gelblich, Kernholz ist zunächst rosa bis hellrot, nach der Trocknung oft bis tief rotbraun nachdunkelnd. Das gebänderte Parenchym bewirkt mitunter auf Tangentialflächen eine feine Flader. Geruch des Holzes ausgeprägt (frisches Holz besitzt einen säuerlichen trockenes Holz einen lang anhaltenden zedernartigen (würzigen) Geruch). Holz von mittlerem Gewicht (0,60–0,65–0,70 g/cm3). Wechseldrehwuchs vorhanden (generell stark ausgeprägt, auf radialen Flächen eine auffällige Glanzstreifung hervorrufend).

Laubholz oder Nadelholz. Gefäße (Poren) vorhanden (= Laubholz).

Gefäße (Poren). Holz zerstreutporig. Gefäße (Poren) gruppiert; Porengruppen meist in kurzen (2–3 Zellen) radialen Reihen. Gefäße (Poren) mittel bis groß (90–140–200 µm); wenige (9–17). Thyllen nicht vorhanden. Andere Inhalte in Kernholzgefäßen) vorhanden (rotbraun), oder nicht vorhanden (für den Fall, dass Splintholz und Kernholz nicht klar erkannt werden).

Axialparenchym (Speichergewebe). Axialparenchym vorhanden; gebändert und nicht gebändert. Parenchymbänder ausschließlich marginal (oder scheinbar marginal); schmal und breit. Andere makroskopisch sichtbare Formen von Axialparenchym: diffus-zoniert (kurze bis lange, wellige Bändchen zwischen den marginalen Bändern, oft verwaschen).

Holzstrahlen (Markstrahlen). Holzstrahlen schmal. Große Holzstrahlen überwiegend unter 1mm hoch.

Stockwerkbau. Stockwerkbau vorhanden, oder nicht vorhanden (Stockerkbau der Holzstrahlen in einigen Mustern vorhanden (ca. 60%), in anderen fehlend). Stockwerke regelmäßig (horizontal oder leicht schräg), oder unregelmäßig; Anzahl 2 je mm axial.

Harzkanäle. Normale Harzkanäle nicht vorhanden (die gelegentlich vorkommenden Harzkanäle sind traumatischen Ursprungs).

Physikalische und chemische Tests. Kernholz nicht fluoreszierend. Wässriger Extrakt nicht fluoreszierend; Farbe des wässrigen Extraktes farblos bis bräunlich, oder rot. Alkoholextrakt fluoreszierend (schwach gelb); Farbe des Alkoholextraktes gelb. Schaumtest positiv. Splitter verbrennt unter Formveränderung zu Asche (mit starker Rauchentwicklung); Farbe der Asche leuchtend weiß.

Weitere Informationen. Informationsdienst Holz Merkblatt Nr. 2. • sap.jpg. Entandrophragma cylindricum (Sapeli). Querschnitt ca. 10x. radiale Oberfläche, natürliche Größe.


Die Interaktive Identifikation erlaubt Zugang zu Merkmalsliste, Bildern, kompletten und Kurzbeschreibungen, diagnostischen Beschreibungen, Unterschieden und Ähnlichkeiten zwischen Taxa, Listen von Taxa mit bestimmten Attributen, Zusammenfassungen von Attributen innerhalb von Taxongruppen, geographische Verbreitung.

Zitieren Sie diese Veröffentlichung als: ‘Richter, H.G., Gembruch, K., and Koch, G. 2014 onwards. CITESwoodID: descriptions, illustrations, identification, and information retrieval. In English, French, German, and Spanish. Version: 16th May 2014. delta-intkey.com’.

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